SV Burgsalach / Indernbuch
SV Burgsalach    / Indernbuch

SAtzung

Satzung Sportverein SV Burgslach/Indernbuch e. V.

 

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Sportverein Burgsalach/Indernbuch e. V.“

Er hat seinen Sitz in Burgsalach und ist in das Vereinsregister Nr. 373 des Amtsgerichts Weissenburg eingetragen.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und aller damit verbundenen körperlichen Ertüchtigungen.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die:

-       Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen im Breiten- und Wettkampfsport Errichtung und Instandhaltung des Sportplatzes und des Vereinsheimes sowie der Turn- und Sportgeräte

-       Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen Ausbildungen und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Verbandsanschluss

Ergänzend zum Inhalt dieser Satzung und Ordnungen des Vereins gelten für unsere Mitglieder die Satzungen/Richtlinien und Ordnungen des Bayrischen Landessportverbandes e. V..

 

§ 5 Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungen erst ab Volljährigkeit.

Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahrs unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann bei einem groben Verstoß gegen Vereinsinteressen (Vereinszweck, Vereinssatzung) mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Gesamtvorstandes (erweiterter Vorstand) mit einfacher Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Gesamtvorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.

Diese entscheidet dann mit 2/3 Mehrheit auf ihrer ordentlichen Versammlung, sofern vorher keine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfindet.

Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss einen Beschluss schon vor Rechtswirksamkeit für vorläufig vollziehbar erklären.

Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über die Aufnahme entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.

Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrags im Rückstand ist und seit Absendung des zweiten Mahnschreibens mehr als drei Monate vergangen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

Ein Mitglied kann aus den gleichen , wie oben genannten Gründen, anstatt des Ausschlusses mit einem „Verweis“ oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von 200,00 Euro und/oder mit einer Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört, gemaßregelt werden.

Gegen diese Maßregeln ist ein Rechtsmittel ausgeschlossen.

 

§ 7 Mitgliedsbeiträge

Von den ordentlichen Mitgliedern (aktive, passive Mitglieder) werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, sie haben ansonsten die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

 

§ 8 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 9 Vorstand

Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem 1. Und 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied nach § 26 BGB ist einzeln vertretungsberechtigt.

Geldgeschäfte sind nur dem 1. Vorsitzenden bis zu einem Betrag von 1.000,00 Euro vorbehalten. Bei Rechtsgeschäften von mehr als 1.000,00 Euro im Einzelfall ist der 1. Vorsitzende verpflichtet, die Zustimmung des erweiterten Vorstands (Gesamtvorstand) einzuholen.

-       der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand) besteht aus

-       den beiden Vorsitzenden nach § 26 BGB

-       dem Schatzmeister/in (Hauptkassier)

-       dem Hauptschriftführer/in

-       dem 2. Schriftführer/in

-       drei Spielleiter/in

-       dem Vergnügungswart/in

-       einem Beisitzer/in für Öffentlichkeitsarbeit

 

§ 10 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere Führung der laufenden Geschäfte

Vorbereitung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

Einberufung der Mitgliederversammlung

Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts und bei Bedarf die Vorlage der Jahresplanung

Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern

Bildung von neuen Abteilungen im Rahmen des Vereinszweckes (die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden)

Geschäftsführungsaufgaben nach Satzung und gesetzlicher Ermächtigung

Ernennung besonders verdienstvoller Mitglieder zu Ehrenmitgliedern die Festlegung einer Geschäftsordnung in der u.a. die Zuständigkeitsbereiche und die Pflichten und Rechte der einzelnen Gesamtvorstandsmitglieder festgehalten sind die Entgegennahme von Spenden durch den 1. und 2. Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister die Ausstellung von entsprechenden Zuwendungsbescheinigungen nach Maßgabe des Gesetzes wird in der Geschäftsordnung bestimmt.

 

§ 11 Wahl des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in getrennten Wahlgängen nacheinander gewählt. Vorstand ist, wer im jeweiligen Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von drei Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds bestimmt der Gesamtvorstand mit 2/3 Mehrheit ein Ersatz-Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

 

§ 12 Vorstandssitzungen

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom 1. und 2. Vorsitzenden einberufen werden. Auf Verlangen von mindestens 3 Mitgliedern des Gesamtvorstandes muss ebenfalls eine Sitzung einberufen werden.

Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig aber empfehlenswert (siehe auch die „Geschäftsordnung für den Vorstand“).

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden (2.Vorsitzenden).

Stimmenthaltung ist nur bei Befangenheit eines Vorstandes möglich.

Jedes Mitglied des Vorstandes verpflichtet sich, nicht ohne zwingende Gründe während einer Wahlperiode von seinem Ehrenamt zurückzutreten.

Über die Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift aufzunehmen und vom Sitzungsleiter sowie einem Schriftführer zu unterzeichnen.

 

§ 13 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, das am Tag der Wahl das 18. Lebensjahr vollendet hat - auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

1.     Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands

2.     Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung, über Vereinsordnungen und Richtlinien

3.     Weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben und Gegenstand der Tagesordnung sind

4.     Bestimmung eines dreiköpfigen Prüfungsausschusses, der die Kassenprüfung übernimmt

5.     Sie kann die Finanz-, Ehrengerichts- und eine Jugendordnung beschließen

6.     Höhe des Beitrages und eine Aufnahmegebühr und ihre Fälligkeit

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche oder elektronische(z.B.: E-Mail) Einladung an die zuletzt dem Verein bekannt Mitgliedsadresse einberufen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich verlangt und begründet. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand mit einer Frist von einer Woche einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit 1/4 der anwesenden Mitglieder dies beantragt.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.

 

§ 14 Protokollierung

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von einem der vertretungsberechtigten Vorstände und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 15 Kassenprüfer

Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählten drei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfer erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Die Kassenprüfung erstreckt sich auf die Richtigkeit der Vorgänge, nicht auf deren Zweckmäßigkeit.

 

§ 16 Allgemeines

Oberster Grundsatz eines jeden Mitgliedes ist es, den Verein zu fördern und zu unterstützen.

Jedes Mitglied verpflichtet sich, innerhalb und außerhalb der Gemeinde Burgsalach das Ansehen des Vereins nicht zu schädigen.

Jedes Mitglied hat das Recht, sich aktiv in allen Abteilungen und Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen.

Jedes Mitglied kann Anträge und Wünsche zu den Versammlungen einreichen. Der Antrag muss jedoch schriftlich eine Woche vor der Versammlung beim 1. Vorsitzenden eingereicht werden.

 

§ 17 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 4/5 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist zunächst das Finanzamt zu hören.

Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Gemeinde Burgsalach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Sports zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts durchgeführt werden.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.

Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit 3/4 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 3 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

 

 

Vorstehende Satzung wurde am 11. Januar 2002 in Burgsalach von der Mitgliederversammlung beschlossen.

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